
Auf drei Parzellen zwischen den beiden Kirchen ist ein harmonisches Ensemble aus zwölf modernen Doppeleinfamilienhäusern entstanden.
Die Grundstücke liegen in einem Gestaltungsplangebiet aus dem Jahr 2006, das die Gebäudehöhe sowie die minimale und maximale Gebäudelänge definiert. Im Gegensatz zur heutigen Bauzone sind hier nur zwei Vollgeschosse zulässig. Bei der Planung wurde besonderer Wert darauf gelegt, die Nähe zum Dorf gestalterisch aufzunehmen – sowohl in der Anordnung der Gebäude als auch in der Wahl der Materialien.
Die versetzte Stellung der Häuser greift die kleinteilige, verspielte Struktur der Umgebung auf. Die Ausrichtung senkrecht zum Hang schafft offene Blickbeziehungen von der Kirche zum Dorf und minimiert gleichzeitig die gegenseitige Verschattung.
Die Grundrisse sind flexibel und ermöglichen unterschiedliche Varianten mit fünf bis sieben Zimmern, wahlweise mit oder ohne Luftraum. Jedes Haus verfügt über zwei grosszügige Verandas sowie einen direkten Zugang zur gemeinsamen Tiefgarage. Photovoltaikanlagen auf den Gauben und Erdsonden-Wärmepumpen gewährleisten eine nachhaltige Energieversorgung.
Mit der Überbauung Oberdorf hat sich hier ein neues, lebendiges Quartier gebildet, das sich harmonisch in die Dorfsilhouette einfügt.





06-11



2020
2023